/customers/eva-maria-waibel.at/eva-maria-waibel.at/httpd.www/wp-content/plugins/wp-cache/wp-cache-phase1.php Zur Person Eva Maria Waibel | Dr. Eva Maria Waibel

Person

Porträt Dr. Eva Maria WaibelSeit 2012 bin ich an der Pädagogischen Hochschule Kärnten - Viktor Frankl Hochschule tätig. Hier unterrichte ich angehende Lehrpersonen in den Sozial- und Gesellschaftswissenschaften und arbeite in der Weiterbildung (Viktor Frankl Symposium, Schulinterne Weiterbildungen, Vorträge, …). In diesem Bereich biete ich den Kurs “Starke Kinder – authentische Erziehende. Grundlagen der Existenziellen Pädagogik” an.

Zwischen 2008 und 2012 war ich auch an der Pädagogischen Hochschule Tirol tätig. Zusammen in einem Team war ich mitverantwortlich für das Zentrum für Führungspersonen. Dort entwickelten wir die Aus- und Weiterbildung von Schulischen Führungspersonen. Außerdem unterrichtete ich humanwissenschaftliche Themen, besonders in den Lehrgängen “Pädagogik der Vielfalt” und “Miteinander lernen: Selbstwert und Sinn erfahren”.

Von 2006 bis 2014 arbeitete ich als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Zug. Dort unterrichtete ich Bildungs- und Sozialwissenschaften, also Erziehungswissenschaft, Pädagogische Psychologie sowie Allgemeine Didaktik. Während dieser Zeit baute ich 2007 die Psychologische Beratung für Studierende auf.

Anfang 2002 übernahm ich die Stelle der Lehrpersonenweiterbildung im Kanton Luzern (CH). In diesen Jahren führte ich diese kantonale Stelle in die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz Luzern über und das Institut für Schulische Heilpädagogik in unsere Institution ein. Dabei entwickelten wir die ersten Hochschullehrgänge mit CAS- und MAS-Abschlüssen zu ICT in der Schule, Begabungsförderung, Schulmanagement und Gesundheitsförderung (CAS – Certificate of Advances Studies, MAS – Master of Advanced Studies). Ebenfalls während dieser Zeit gab uns das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Bern den Auftrag in seinem Namen zunächst ein Zentrum für Gesundheitsförderung zu führen. Später kam – ebenfalls im Auftrag des BAG – noch das Zentrum für Sexualpädagogik und Schule dazu.

1995 wechselte ich in die Politik und zwar in die Exekutive des Landes Vorarlberg als Landesrätin für Schule, Wissenschaft und Weiterbildung, Familie, Frauen und Jugend sowie Entwicklungszusammenarbeit. Während dieser Zeit war ich außerdem Amtsführende Präsidentin des Landesschulrats für Vorarlberg. Danach ging ich als visiting Professor an die Trinity University in Vancouver, Canada.

Nach der Erlangung des Lehramts für Hauptschulen (Deutsch sowie Geschichte und Sozialkunde) entwickelte ich für die beiden Pädagogischen Institute des Landes und des Bundes in Vorarlberg Curricula und Lehrgänge zu Suchtprävention und Gesundheitsförderung, zu AIDS-Prävention und Sexualpädagogik und betreute teilweise allgemein pädagogische Themen.

Während dieser Zeit studierte ich zunächst Erziehungswissenschaft und Psychologie. Im Anschluss daran bildete ich mich bei der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse zur Psychotherapeutin aus.

Nach dem Lehramtsstudium für Volksschulen arbeitete ich als Besuchs- bzw. Praxislehrerin zunächst an der Volksschule, später an der Hauptschule und in der Polytechnischen Schule. Das heißt Studierende der Pädagogischen Akademie konnten in meiner Volksschulklasse Praxiserfahrungen sammeln. Da ich gleichzeitig im Österreichischen Jugendrotkreuz Lehrbeauftragte für Erste Hilfe war, entwickelte ich in dieser Zeit die Idee, Erste Hilfe bereits im Volksschulalter zu lehren und ein spezielles Programm dafür zu entwerfen. Dies gelang mit dem Helfi-Programm, das 1983  herauskam. Dafür konnte ich Prof. Dr. Leopold Kratochwil gewinnen. Es entstanden vielfältige Unterrichtsmaterialien, die bis heute vom Österreichischen Jugendrotkreuz für österreichische Volksschulen angeboten wurden. Die Materialien wurden auch auf Englisch, Rumänisch und Arabisch übersetzt.

Seit meinem 15. Lebensjahr engagierte ich mich im Österreichischen Jugendrotkreuz (ÖJRK), zunächst in der Schule als ÖJRK-Klassen- und Schulsprecherin, danach in der außerschulischen JRK-Arbeit und als Mitarbeiterin verschiedener Lager (Sommerlager Langenlois, Behindertenlager Litzlberg). Zuletzt war ich Leiterin von JRK-Schulsprechertagungen und war für die JRK-Gruppen in Vorarlberg verantwortlich. Außerdem war ich die Delegierte der JRK-Gruppen Österreichs zur Bundestagung des ÖJRK.

Tabellarischer Lebenslauf